Der Skaterplatz soll schöner werden und Ihre Meinung zählt

Liebe Anwohnerinnen und Anwohner, 
liebe Interessiert,

wir planen gemeinsam mit Ihnen die naturnahe Umgestaltung des Skaterplatzes in Vetschau. Zwei Entwürfe zeigen, wie das in Zukunft aussehen könnte. Schauen Sie sich die Varianten an! 

Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Rückmeldungen erhalten. Das freut uns sehr! Das Planungsbüro überarbeitet nun den Entwurf. Das Ergebnis wollen wir zur Schlossweihnacht präsentieren.

Was planen wir hier eigentlich?

Das Gelände an der Erich-Weinert-Straße wird seit Jahren aktiv von Skatern, Radfahrern, Kindern und Familien genutzt. Die Fläche ist groß, zentral im Wohngebiet gelegen und manche Spielelemente in die Jahre gekommen.

Wir von der SPREEAKADEMIE und dem Planungsbüro Mensch & Natur haben in Kooperation mit der Stadt Vetschau und der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald ein Beteiligungsprojekt im Rahmen von PartizipNatur gestartet.

Ziel ist es, den Platz naturnah und vielseitig nutzbar zu machen. Ein Gelände mit mehr Schatten, mehr Grün und Orten zum Treffen, Spielen und Entspannen.

Was bleibt

• Skaterplatz, Bolzplatz und Volleyballfeld bleiben erhalten

Was ändert sich

• Neu hinzu kommen bepflanzte Bereiche, Sitzmöglichkeiten, kleine Spielräume
• Manche Spielgeräte ändern ihren Ort

Entdecken Sie die Ideen für den neuen Skaterplatz

Ein zentrales Element beider Entwürfe ist das „Bunte Band“, eine farbenfrohe Pflanzlinie, die sich in Ost-West-Richtung durch das Gelände zieht. Sie teilt die Fläche in verschiedene Erlebnisräume und schafft Struktur, Orientierung und Abwechslung.

Rund um dieses Band entstehen vier klar erkennbare Zonen: das Spielwäldchen für Familien mit kleinen Kindern, die Fitnessecke für Sport und Bewegung, der Neustadtpark als ruhige Aufenthaltszone und die Abenteuer-Wildnis für größere Kinder.

Viele Bürgerinnen und Bürger wünschten sich außerdem mehr Sitzgelegenheiten. Diese werden künftig in allen Bereichen zu finden sein.

Variante 1: Strukturierte Vielfalt mit klaren Spielräumen

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Variante 1 entwickelt den bestehenden Platz behutsam und klar gegliedert weiter. Die Wegeführung bleibt weitgehend bestehen, wodurch vertraute Strukturen erhalten bleiben. Das Gelände wirkt jedoch durch neue Pflanzen, Sitzbereiche und Naturmaterialien deutlich lebendiger. Das Bunte Band bildet die verbindende Achse zwischen den vier Zonen:
  • Im Spielwäldchen laden Sandflächen und der bekannte „Elefant“ zum Spielen ein.
  • Die Abenteuer-Wildnis bietet mit dem Baumstammmikado und kleinen Hügeln Raum für Bewegung und Entdecken.
  • Der Neustadtpark wird um neue Staudenflächen und das wiederhergestellte Schachfeld ergänzt.
  • Rund um die Fitnessecke entstehen zusätzliche Sitzmöglichkeiten und schattige Treffpunkte.

Variante 2: Offene Landschaft mit fließenden Übergängen

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Variante 2 denkt den Platz landschaftlicher und freier: Geschwungene Wege, sanfte Hügel und abwechslungsreiche Pflanzungen schaffen ein Gelände, das sich natürlicher anfühlt und in die Umgebung übergeht. Das Bunte Band verläuft hier organischer und verbindet die Zonen fließend miteinander.
  • Das Spielwäldchen bleibt, wird aber stärker in die Landschaft eingebettet.
  • Die Abenteuer-Wildnis wird größer und verzichtet auf feste Spielgeräte – hier wird die Natur selbst zum Erlebnisraum.
  • Der Neustadtpark zieht sich weiter ins Gelände hinein und beherbergt nun die Feuerstelle als Senkgarten, umgeben von Stauden und Schattenpflanzen.
  • Auch die Fitnessecke bleibt erhalten, fügt sich aber harmonisch in die neue Wegführung ein.

Beide Varianten im Vergleich

BereichVariante 1 – Strukturierte VielfaltVariante 2 – Offene Landschaft
WegeführungBestehende Plattenwege bleiben, ergänzt durch neue Wege aus Schotter oder wassergebundener Wegedecke.Alte Wege entfallen teils, neue Wege aus Schotter oder wassergebundener Wegedecke entstehen.
SkaterflächeBleibt unverändert, wird optisch besser eingefasst.Bleibt erhalten, stärker in Landschaft eingebunden.
BolzplatzBleibt, wird renoviert und mit Staudenstreifen zum Weg abgegrenzt.Bleibt, erhält zusätzliche Pflanzsaum-Abgrenzung und wirkt stärker integriert.
Spielgeräte (Bestand)Kletterspinne bleibt erhalten, 2 Klettergerüste im Kleinkindbereich entfallen zu Gunsten eines größeren Sandkastens – Elefant bleibt, Kleinkindergerät wird umgesetztKletterspinne bleibt erhalten, 2 Klettergerüste im Kleinkindbereich entfallen zu Gunsten eines größeren Sandkastens – Elefant bleibt, Kleinkindergerät wird umgesetzt
Spielwäldchen (Kleinkinder)Bleibt, mit Sandspiel, „Elefant“ und Hügel klar abgegrenzt.Bleibt, wird landschaftlicher und offener gestaltet.
Abenteuer-Wildnis (Größere Kinder)Mit Baumstammmikado und freier Baustelle.Ohne feste Spielgeräte – Gelände selbst wird Spielraum.
Neustadtpark (Ruhezone)Mit Schachspiel und neuer Feuerstelle.Schachspiel bleibt, Feuerstelle wird als Senkgarten integriert.
FitnesseckeBestehende Geräte, ergänzt durch Sitzplätze.Geräte bleiben, Einbindung in neue Wegeführung.
SitzmöglichkeitenNeue Sitzbänke, Holzpodeste und selbstgebaute Sitzinseln.Sitzplätze landschaftlich verteilt, mehr Schatten.

Jetzt sind Sie gefragt

Unterstützen Sie die Umgestaltung des Skaterplatzes und schenken Sie sich das gute Gefühl, etwas Wertvolles zu schaffen:

    Mitgestaltung und Beteiligung


    janein


    Ideen mitteilenBei Veranstaltungen helfenIdeen mit Unterstützung ausarbeitenUnterstützung bei der Umsetzung (Pflanz-Aktionen, Planungsworkshops etc.)

    Kontakt und Datenschutz

    Wie können wir Kontakt zu Ihnen aufnehmen?

    Vielen Dank für Ihre Teilnahme! Ihre Beteiligung hilft uns, den Park zu einem attraktiven Spiel-, Sport- und Erholungsort für alle zu machen.

    Ein Projekt der Spreeakademie im Rahmen von PartizipNatur – in Kooperation mit der Stadt Vetschau und der WIS Wohnungsbaugesellschaft.

    PartizipNatur – Gemeinsam Zukunft gestalten. Naturnah!

    Mit unserem Projekt PartizipNatur wollen wir zeigen, wie Gemeinden und ihre Bürger*innen aktiv Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen können.

    Gemeinsam mit der Stadt Vetschau und den 10 Ortsteilen entwickeln wir lokale Lösungen für öffentliche Grünflächen, um die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern. Durch die aktive Einbindung der Menschen vor Ort stärken wir nicht nur den Zusammenhalt in der Gemeinde, sondern schaffen auch konkrete Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität – zum Beispiel mit bienenfreundlichen Staudenbeeten auf Dorfplätzen oder naturnah gestalteten Spielplätze mit Naschecken.