Beteiligung bekommt ein digitales Zuhause

Beteiligung bekommt ein digitales Zuhause

Unter mitmachen.spreeakademie.de ist ab sofort eine Plattform verfügbar, die das Entwickeln und Umsetzen von lokalen Projekten einfacher macht. Mit der Digitalen Projektfabrik lassen sich Ideen veröffentlichen, gemeinsam weiterdenken und Schritt für Schritt zu fertigen Projektplänen ausbauen.

Die SPREEAKADEMIE setzt die Plattform künftig in Beteiligungsprojekten ein, etwa bei PartizipNatur. Entwickelt wurde die Plattform von der futureprojects GmbH, die auf digitale Beteiligungslösungen spezialisiert ist.

Von der Idee zur Umsetzung

Herzstück der Plattform unter der Adresse mitmachen.spreeakademie.de ist ein Assistent, der durch den gesamten Projektentwicklungsprozess führt. So entwickelt sich eine erste Ideenskizze zu einem konkreten Maßnahmenplan. Dabei entstehen mit wenigen Klicks strukturierte Projektpläne, die als PDF exportiert und für Anträge oder die Ansprache von Partnern genutzt werden können.

„Beteiligung endet oft bei der Ideensammlung. Wir wollten ein Werkzeug, das den nächsten Schritt ermöglicht: die Umsetzung“, sagt Sebastian Zoepp, Geschäftsführer der SPREEAKADEMIE. „Die Digitale Projektfabrik setzt genau hier an und macht Engagement planbar.“

Online und offline zusammendenken

Die neue Plattform ergänzt die Vor-Ort-Beteiligungsformate der SPREEAKDEMIE und schafft Verbindung zwischen digitalen und analogen Prozessen. Projektideen, die bei Workshops, Rundgängen oder Treffen entstehen, lassen sich online weiterverfolgen und gemeinsam ausarbeiten. So bleiben Beiträge aus Veranstaltungen nicht in Protokollen stecken, sondern werden Teil eines lebendigen Projektprozesses.

Ein besonderes Werkzeug dafür sind die sogenannten Kneipentools. Dabei handelt es sich um Arbeitsmaterialien zum Ausdrucken, die bei Treffen vor Ort genutzt werden können – im Vereinsraum, im Lerngarten, beim Treffen der PartizipNatur-Projektgruppe im Gemeinderaum oder auch in der Dorfkneipe.

Sie unterstützen Gruppen dabei, Ideen gemeinsam zu strukturieren und Planungen festzuhalten. Anschließend lassen sich die Ergebnisse einfach in die Plattform übertragen. Damit wird Beteiligung flexibler und inklusiver – auch für Gruppen, die lieber persönlich zusammenkommen.

Software mit Erfahrung

Die technische Grundlage stammt von der futureprojects GmbH. Die Plattform basiert auf Erfahrungen aus dem Dresdner Zukunftsstadt-Prozess, wo sie bereits bei der Entwicklung nachhaltiger Projekte im Einsatz war. Die Anwendung ist leicht zu bedienen, datensparsam und ohne technische Hürden nutzbar – auch für Einsteigerinnen und Einsteiger im Bereich Projektarbeit.