Vetschau plant mit: Viele Ideen für das Grüne Band
Was braucht das Grüne Band in Vetschau, damit Sie sich dort gerne aufhalten? Wo könnten Kinder spielen? Wo lässt sich ein schöner Treffpunkt schaffen? Und wo braucht die Natur mehr Raum?
Bei strahlendem Sonnenschein haben wir diese Fragen gemeinsam vor Ort erkundet. Mehr als 50 Vetschauerinnen und Vetschauer kamen zu unserem ersten Rundgang. Viele wohnen direkt in der Nachbarschaft. Auch der Bürgermeister sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Stadtpolitik, der WIS, des NABU und des ASB waren dabei.
Gemeinsam liefen wir verschiedene Stationen am Grünen Band ab. Dabei zeigte sich schnell: Es gibt viele Ideen und viel Lust, diese Orte gemeinsam weiterzuentwickeln.
Eine Hundewiese? Gute Idee!
Ein Vorschlag kam besonders gut an: eine eingezäunte Hundewiese. Dort könnten Hunde frei laufen und miteinander spielen: Doch nicht nur neue Ideen sorgten für Gesprächsstoff. Manchmal reichte ein neuer Blick auf das, was längst da ist.
Einmal auf den Hügel und schon sieht alles anders aus
Auf der Schiebefläche gibt es einen kleinen Hügel. Viele Erwachsene aus der Nachbarschaft waren noch nie oben gewesen. Bei unserem Rundgang änderte sich das. Also: hinauf auf den Hügel! Oben angekommen, entstanden schnell neue Ideen. Warum den Hügel nicht stärker zum Spielen nutzen? Könnte hier ein Ort entstehen, an dem Kinder klettern, entdecken und die Umgebung aus einer anderen Perspektive erleben?
Auch an anderen Stationen überlegten wir gemeinsam: Wo möchten Sie sich hinsetzen? Wo können Kinder spielen? Wo trifft man Nachbarn? Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschten sich mehrere solcher Orte entlang des Grünen Bandes – mit naturnahen Sitzgelegenheiten sowie kleinen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten.
Neue Orte brauchen Menschen, die sich kümmern
Bei unserem Rundgang wurde aber auch deutlich: Eine gute Idee allein reicht nicht. An einigen Stellen gab es früher schon Bänke, kleine Spielplätze oder Sportangebote. Manche verschwanden wieder, unter anderem wegen Vandalismus. Deshalb diskutierten wir darüber, wie neue Angebote dauerhaft erhalten bleiben können.
Aus der älteren Generation kam eine Idee, die wir besonders spannend finden: Übernehmen wir gemeinsam Verantwortung für einzelne Orte. Jüngere und ältere Menschen könnten sich zum Beispiel zusammen um einen Sitzplatz, eine kleine Grünfläche oder ein anderes Projekt kümmern. So entsteht nicht einfach nur eine neue Bank oder Spielfläche. Es entsteht ein Ort, mit dem sich Menschen verbunden fühlen und für den sie Verantwortung übernehmen.
Genau das möchten wir mit PartizipNatur erreichen: Gemeinsam mit Ihnen Orte schaffen, an denen Sie sich wohlfühlen und an denen zugleich die Natur mehr Raum bekommt.
Kuchen, Gespräche und ein großes Dankeschön
Nach so vielen Ideen durfte eine Stärkung nicht fehlen. Die Klasse 4b versorgte die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen. Dafür sagen wir herzlich Danke an alle fleißigen Bäckerinnen und Bäcker sowie Verkäuferinnen und Verkäufer! Ihr habt unseren gemeinsamen Nachmittag noch ein Stück schöner gemacht.
Jetzt sind Sie gefragt
Der Rundgang war erst der Anfang. Bringen Sie jetzt Ihre Ideen für das Grüne Band ein. Nehmen Sie an unserer Online-Umfrage teil. Sagen Sie uns:
- Wo halten Sie sich am Grünen Band gerne auf?
- Was fehlt Ihnen dort?
- Welche Ideen sollten wir weiterverfolgen?
- Wo sehen Sie Möglichkeiten für neue Sitz-, Spiel- oder Aufenthaltsorte?
Sie waren beim Rundgang nicht dabei? Kein Problem. Fragen Sie bei uns einen persönlichen Rundgang an: Interessierte können sich per E-Mail an anmeldung@spreeakademie.de oder telefonisch unter 035433 538778 melden.
Gemeinsam gehen wir über das Grüne Band, schauen uns die Flächen an und sprechen direkt vor Ort über Ihre Ideen.
PartizipNatur – Gemeinsam Zukunft gestalten. Naturnah!
Mit unserem Projekt PartizipNatur wollen wir zeigen, wie Gemeinden und ihre Bürger*innen aktiv Verantwortung für ihre Umwelt übernehmen können.
Gemeinsam mit der Stadt Vetschau und den 10 Ortsteilen entwickeln wir lokale Lösungen für öffentliche Grünflächen, um die ökologische Nachhaltigkeit zu fördern. Durch die aktive Einbindung der Menschen vor Ort stärken wir nicht nur den Zusammenhalt in der Gemeinde, sondern schaffen auch konkrete Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität – zum Beispiel mit bienenfreundlichen Staudenbeeten auf Dorfplätzen oder naturnah gestalteten Spielplätze mit Naschecken.